Wenn man über Muskeln spricht, dann wird oft die Frage gestellt, ob man viel braucht, oder, ob ein gesundes Mittelmaß genügt. Einige Fragen gehen auch eher auf die Struktur der Muskeln ein, die sich dann mit der Beschaffenheit und Härte sowie Größe beschäftigen. Hier werden nun einige allgemeine Informationen über Muskeln dargelegt.

Was sind also Muskeln? Warum sind sie wichtig? Worauf sollte man achten?

Die Muskulatur ist für alle Gewebetiere ein entscheidender, evolutionärer Faktor gewesen. Es handelt sich dabei um ein vernetztes Organsystem und charakterisiert die Gesamtheit der Muskeln. Was ist an dieser Stelle erwähnenswert ist, ist die Tatsache, dass die meisten Forscher die Muskeln nicht als ein System beschreiben, sondern verschiedene Bezeichnungen für einzelne Körperteile haben: Rückenmuskulatur, Fußmuskulatur, Bauchmuskulatur etc. Die Skelettmuskulatur stellt einen wichtigen, implementierten und bewussten Aspekt im Organsystem dar, da sie für die Steuerung verantwortlich ist und den menschlichen Körper erst beweglich macht. Sie kann deshalb auch als Motor gesehen werden, der das ganze System zum „Laufen“ bringt. Dies ist auch vor allem bei jeder sportlichen Aktivität der Fall.

Sämtliche Muskeln im menschlichen Körper sind voneinander abhängig. Was bedeutet das? Wenn ein Muskel bei einer beliebigen Tätigkeit genutzt wird, wird er verkürzt und damit eine Zugkraft hergestellt, der Gegenspieler des Muskels entspannt sich im gleichen Moment. Dieser Prozess treibt alle Bewegungen im Körper an, ob nun ein Fußballer beim Laufen seine Beine nach vorne treibt oder ein Bodybuilder beim Brustheben das Gewicht von sich stößt. Unser Körper ist eine perfekte Maschine, weil er die Steuerung so perfekt gestaltet und dabei jeden Vorgang parallel verarbeitet. Das Gehirn ist bei solchen Muskelprozessen der Koordinator.

Was ist bei alle diesen Vorgängen zu beachten und wichtig für die Muskulatur?

Nach jeder Entspannung (Kontraktion) muss der Muskel entspannen, unabhängig davon, welcher Muskel betroffen ist. Selbst die Fingermuskeln müssen sich nach einer Kontraktion entspannen. Deshalb ist es wichtig, eine dauerhafte Belastung zu vermeiden, damit der Muskel bei jeder anderen und weiteren Tätigkeit zu 100% arbeiten kann. Die Muskeln brauchen also eine gewisse Regenerationsphase, die dafür sorgt, dass der Muskel sich aufbauen und seine Strukturen optimieren kann. Dafür sind auch gewisse Nährstoffe wichtig und entscheidend. Man kann es wie folgt sagen: „Selbst die Muskeln müssen ernährt werden, sonst verhungern sie.“ Die wichtigsten Nährstoffe für die Muskeln sind die sogenannten Aminosäuren, die organische Verbindungen darstellen und tonangebend für den Muskelaufbau und der Regeneration der Muskeln sind. Darüber hinaus erfüllen sie noch weitere wichtige, unerlässlich, biologische Funktionen.

Um folglich seine Muskeln zu härten, zu vergrößern oder generell zu verbessern, sind Aminosäuren ein wesentlicher Bestandteil und sie sollten bei jeder Ernährung berücksichtigt werden. Aus diesem Grund ist die Ausgewogenheit der Ernährung, wozu auch Kohlenhydrate und die richtigen Fett dazu gezählt werden müssen, ein wichtiger Punkt, der meist über Erfolg oder Misserfolg beim Sport entscheidet. Letztlich ist noch festzuhalten, dass die Muskeln neben der guten Ernährung auch viele Ruhe und Erholung brauchen. Sie werden immer wieder belastet und sollten wie jede andere Maschine auf dieser Welt, auch einmal eine Pause erhalten.