Der richtige Leberschutz – ein muss für Prohormon User

Im folgenden Artikel werden die wichtigsten Informationen und Erfahrungswerte eines Prohormon Nutzers zum Thema Leberschutz weitergegeben. Nehmt euch die Zeit und viel Spaß beim Lesen!


Warum ist überhaupt ein Leberschutz notwendig?

Wenn jemand in Erwägung zieht, extreme „Muscle Builder“ oder so genannte Prohormone zu verwenden, dann ist eins der obersten Gebote: Die Gesundheit schützen! Hier spielen verschiedene Schutzmechanismen eine Rolle, der wichtigste ist jedoch ein Leberschutz, denn die Leber ist das Organ, welches von Prohormonen am ehesten belastet wird.

Der Grund dafür ist die sogenannte 17-Alpha Alkylierung (Methylierung), welche es erst möglich macht, dass das Prohormon nicht von der Leber komplett abgebaut und zerstört wird.

Es gibt zwar auch ein paar nicht methylierte Prohormone, jedoch sind diese auch deutlich schwächer in der Wirkung und wirken über andere Mechanismen. Anders als andere Organe wie z.B die Nieren ist die Leber zwar in der Lage sich selbst zu heilen (Die Leber ist in der Lage Ihre Zellen binnen nur 8 Wochen komplett zu erneuern), dies hängt jedoch von der Lebensweise des Konsumenten ab. Eine gesunde Ernährung und die Verwendung der richtigen Schutzstoffe sind sehr wichtige Faktoren, auf die im späteren Verlauf des Artikels näher eingegangen wird.

Welche Prohormone benötigen einen Leberschutz?

Wenn man auf Nummer sicher gehen will, sollte zu allen Prohormonen ein Leberschutz verwendet werden. Dennoch gibt es ein paar mildere Produkte, die nicht methyliert sind wie z.B Trendione oder auch Trenadrol (X-Tren) genannt, welche die Leber deutlich weniger belasten als z.B seine “harten Brüder”, zu denen Produkte wie Superdrol, Ultradrol (Msten/Methylstenbolone) oder auch M1t (Methyl-1-Testosteron) zählen. Sicherheitshalber könnte man noch Halodrol nennen, (wobei Halodrol deutlich milder gegenüber der Leber ist als Superdrol, Ultradrol und M1T). Ähnlich wie bei Halodrol verhält es sich mit Epistane. Man könnte die Leberbelastung der beiden als “mittelmäßig” bezeichnen, während man die von Superdrol, Ultradrol und M1t als hoch einstufen sollte.

Welche Leberschutz Produkte sollten verwendet werden?

Es gibt viele Produkte, welche die Leber ein Stück weit schützen. Hierzu zählen gesunde Nahrungsmittel wie z.B Obst und Gemüse, welche viele gute Stoffe wie Antioxidantien enthalten, welche die freien Radikale im Körper bekämpfen. Auch Heilkräuter wie Brennesseltee, Grüntee und andere Teevariationen weisen in Kombination mit einer gesunden und fettarmen Ernährung eine leberschützende Wirkung vor (Tierisches Fett ist z.B. belastend für die Leber). Diese natürlichen Maßnahmen helfen grundsätzlich zu einer allgemeinen Gesundheit, sollten jedoch im Bodybuilding und bei der Einnahme von Prohormonen mit zusätzlichen Leberschutz-Wirkstoffen ergänzt werden.

Die Verwendung der richtigen Produkte und Wirkstoffe bei einer Leberbelastung


1. TUDCA (Tauroursodeoxycholsäure) – stärkster Leberschutz auf dem Markt

Die chemische Bezeichnung für TUDCA lautet Tauroursodeoxycholsäure und ist genau genommen ein Salz aus der Gallensäure und hilft der Leber neue, hochwertige Galle zu bilden. Galle ist das wichtigste Mittel zur Vorsorge der leberbelastenden Wirkung von Prohormonen. TUDCA befindet sich natürlicherweise in kleinen Mengen im Körper, jedoch reicht die Konzentration im Falle der Einnahme von Prohormonen bei weitem nicht aus, weshalb zu einer zusätzlichen Einnahme in Form einer Nahrungsergänzung geraten wird. TUDCA ist wasserlöslich und hilft dabei eine Cholestase (Gallenstau) zu verhindern (Eine Nebenwirkung, die bei einem exzessiven Konsum von Prohormonen auftreten kann). Selbst in Krankenhäusern wird diese Substanz mittlerweile für die Behandlung einer Cholestase eingesetzt. Untersuchungen haben gezeigt, dass dieser Stoff die Leber massiv schützen kann. TUDCA hilft zur Reduzierung von oxidativem Stress, welcher beim Abbau von Prohormonen in der Leber entsteht. Es sollte begleitend zur Kur als effektiver Leberschutz verwendet werden, die Dosierung sollte dabei 250-500 mg täglich betragen.

2. Mariendistel als wirkungsvoller Leberschutz

Ein weiterer, leberschützender Wirkstoff ist Mariendistel. Die Pflanze Mariendistel ist in der alten, traditionellen Heilmedizin und bei den alten Chinesen und Indianern als leberschützendes Kraut bekannt. Sie ist regional auch als Donnerdistel oder Fieberdistel bekannt.

Mariendistel wirkt zwar nicht so stark wie TUDCA, ist dafür aber auch wesentlich preiswerter. Es unterstützt die Leber dabei sich während und nach der Kur zu regenerieren und kann daher einerseits begleitend zur Kur verwendet werden, als auch nach der Kur als PCT. Mariendistel besitzt keinerlei Nebenwirkungen und sollte mit einer Menge von 1000-1500 mg täglich eingenommen werden. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass das Produkt zu mindestens 80% aus reinem Silymarin besteht. (dem interessanten Stoff in Mariendistel und meist vom Hersteller auf der Nährwerttabelle mit angegeben). Die kleine Pflanze ist ein echtes Wundermittel, denn ihr wird sogar eine leichte krebshemmende Wirkung nachgesagt. Aufgrund Ihrer erwiesenen, leberschützenden Wirkung sollte Sie auf keinen Fall im Leberschutz Repertoire während eurer Kur fehlen.

3. NAC – N-Acethyl-Cystein um die Leber zu unterstützen

NAC, auch bekannt als NAcetyl-Cystein, wird stationär auch bei Überdosierungen des Schmerzmittels Paracethamol verwendet, welches sehr schädlich für die Leber ist. Im Bodybuilding hat sich NAC als ein potenter Leberschutz etabliert. Zwar ist die Wirkung nicht so stark wie die von TUDCA, jedoch stellt das Präparat in Kombination mit diesem und einem Mariendistel Produkt einen perfekten Leberschutz-Komplex dar. NAC wird veraltet auch als Mercaptursäure bezeichnet, und ist eine synthetisch hergestellte, chemische Verbindung. NAC bekämpft freie Radikale und wirkt zusätzlich als Entzündungshemmer. Es sollte mit 1200-1800 mg täglich begleitend zur Kur dosiert werden. Auch hier kann es nicht schaden, es auch noch 2-3 Wochen nach der Kur weiter zu nehmen.

Zusätzliche Informationen zum Leberschutz

Wie bereits weiter oben kurz angeschnitten sollte zusätzlich zu den eben genannten Produkten der Lifestyle passend zur Kur ausgelegt werden. Während einer Kur sollte der Lebensstil besonders leberschonend angepasst werden. Dazu werden im folgenden Abschnitt einige Maßnahmen vorgeschlagen, die einen optimalen Lebensstil unterstützen:

1. Finger weg von Alkohol und Drogen

Eine Selbstverständlichkeit, die trotzdem dringend erwähnt werden muss: Die meisten Fälle von Leberschaden, welche beim Gebrauch von Pro Hormonen bekannt sind, waren immer im Zusammenhang mit Alkohol, Drogen oder anderen Substanzen. Besonders bei Menschen, deren Leber schon geschädigt oder vorbelastet ist, ist ein gesunder Lebensstil äußerst wichtig. Eine gesunde Leber steckt in der Regel eine ordnungsgemäße Kur über 12-16 Wochen gut weg. Viele kennen die Horrorgeschichten über Profisportler, die wegen „böser“ Substanzen in ärztliche Behandlung mussten. Der Ruf von Prohormonen ist schlechter, als es tatsächlich der Fall ist.

2. Iss viel hochwertiges Obst und Gemüse als Leberschutz

Obst und Gemüse liefern viele Wertvolle Mineralien, Vitamine und andere Schutzstoffe die deine Gesundheit (und ja, auch deine Leber) schützen. Wir empfehlen täglich mindestens zwei große Portionen Obst und Gemüse zu essen. Als Maßstab kann man als Optimalbereich zwischen 500-800g Obst und Gemüse täglich nehmen. Die Vielfalt ist hierbei endlos, es gibt jedoch ein paar Lebensmittel die sich als besonders leberunterstützend herausgestellt haben. Hierzu zählen Melonen, Kiwi, Zitrusfrüchte, Sellerie, Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl und noch viele weitere. Obst und Gemüse liefert deiner Leber hochwertige Kohlenhydrate, welche Sie zum leben und vor allem zum regenerieren braucht.

Leider halten sich im Bereich Bodybuilding immer noch viele Mythen hartnäckig wie z.B. „dass Fruchtzucker schlecht ist und dick macht“. Dies gilt jedoch nur für raffinierten Zucker und industriell verarbeitete Fructose, welche als billiger Zuckerersatz in minderwertigen Lebensmitteln beigesetzt wurde. Dies gilt keineswegs für frisches und hochwertiges Obst! Also schlagt euch diesen”Blödsinn” aus dem Kopf und genießt euren Obstteller.

3. Trinke viel Flüssigkeit um die Leber zu schützen

Eine Tatsache, welche fast niemand kennt, die jedoch trotzdem zu einer starken Leberbelastung im Alltag führt (Sie stammt aus dem Repertoire eines renommierten Heilpraktikers): Zu wenig Flüssigkeit verdickt das Blut. Und dann muss die Leber auf Hochtouren arbeiten, um dieses wieder zu verdünnen und auszugleichen! Ein bekanntes und vor allem leidiges Thema, denn jeder weiß dass zu wenig trinken ungesund ist, jedoch übersehen die meisten, dass dies auch die Leber enorm belastet.

So sehe ich täglich im Arbeitsleben Leute, die von 8-17 Uhr nicht einmal 1-1.5 Liter trinken. Und diese tun dies schon Ihr ganzes Leben lang. Irgendwann macht sich das auch auf die Leber bemerkbar. In vielen Fällen führt dies in höherem Alter (40 +) zur Lebererschöpfung und plötzlich unerklärlicher Gewichtszunahme. Dass dies in einigen Fällen an einer schwachen Leber liegen kann, wissen leider auch die wenigsten.

Deshalb solltet Ihr vor allem in einer Kur mindestens 1 Liter pro 25 kg Körpergewicht trinken. Besser noch 1 Liter pro 20 Kg, was bedeuten würde dass ein 100 Kilo schwerer Athlet 5 Liter Wasser trinken muss. Am besten eignet sich neben natürlichem Mineralwasser (kleiner Tipp: Zitronenscheiben dazugeben) auch der Konsum von hochwertigen Teesorten wie Grüntee oder Brennesseltee.

4. Schlafe genug und halte deinen Stresslevel niedrig.

Ein weiteres “Mysterium” aus der Schiene der Heilpraktiker ist das Thema Stresshormone und Leberbelastung. Beleuchten wir zunächst einmal kurz was im Körper passiert wenn Stress entsteht. Die Nebennieren schütten Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin aus…und das permanent, wenn der Mensch unter Stress steht, was in einem stressigen Berufsalltag gepaart mit zu wenig Schlaf in der heutigen Welt einen “chronischen Dauerzustand” darstellt. Und wer muss diese “bösen” Stresshormone wieder abbauen? Richtig geraten, die arme Leber! Nun sollte langsam auch jedes Kind erkennen, warum der Lebensstil bzw. ein ungesunder Lebensstil sehr viel mit dem Thema Leberbelastung zu tun hat.

Ein Extrembeispiel in Sachen Leberwerten von einem unserer User

Einer unserer User, der uns diese Informationen bereit gestellt hat, und uns an seinem großen Wissen teilhaben ließ ist seit 1.5 Jahren Dauer-On mit den Wirkstoffen Superdrol und M-Sten. Jetzt könnte man meinen, dass seine Leberwerte so richtig im Keller sind und seine Leber kurz vor dem Versagen stehen müsste…richtig? Fehlanzeige!

Der besagte Nutzer ist Bodybuilder und lässt alle 3 Monate seine Leberwerte prüfen(Bilirubin und Urobilinogen). Die Werte sind im Normbereich. Er konsumiert alle hier beschriebenen Produkte in den genannten Dosierungen und isst entsprechend viel Obst und Gemüse, Heilkräuter und andere gute Sachen. Des Weiteren hat er seit Beginn seiner „Dauer-On Phase“ keinen Tropfen Alkohol getrunken, und versucht ein weitgehend stressfreies Leben zu führen. Er schreibt das Thema Leberschutz in seinem Leben sehr groß, und versucht alles richtig zu machen. Das Resultat: seine Werte sprechen für sich.

Dennoch empfehlen wir keinem so lange on zu gehen, denn jeder Körper reagiert anders! Trotzdem ist dies ein sehr gutes Beispiel, dass die Belastung von Prohormonen wenn alle anderen Parameter in Sachen Leberschutz und Entgiftung passen, vielleicht doch nicht ganz so schlimm ist wie oft behauptet.

Wir hoffen dass wir mit unserem heutigen Artikel zum Thema Leberschutz ein wenig Licht ins Dunkel bringen konnten. Und würden uns freuen wenn Ihr auch in Zukunft wieder in unserem Muscle Lab Labor vorbeischaut.

Hier noch eine Liste der empfohlenen Produkte zum Thema Leberschutz im Kraftsport und Bodybuilding:

Unser bestes TUDCA-Produkt

Unser bestes Mariendistel-Produkt

NAC und TUDCA in einem Produkt und starker Cycle-Support